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Muster Bewerbung Vorlage

Wir schreiben eine Musterbewerbung

 

Mike Mustermann will sich seine Bewerbung selbst schreiben.

Warum auch nicht, selbst ist der Mann in dem Fall. Hier auf Schreibe.org, wo sich alles ums Texten, Schreiben und Geld machen geht, darf eine Bewerbungsvorlage nicht fehlen. Habe ich mir eben mal gedacht.

Ich habe mich in diesem Bereich früher schon mal schlau gemacht. Oder besser schlau machen müssen. Weil eine richtig schöne Sache, so wie etwa Billard oder mit anderen Sachen spielen, ist das Bewerbungen schreiben nicht.

Da muss man sich hinsetzen, und etwas sinnvolles produzieren. Was man zwar auch ein wenig kopieren kann, aber eigentlich sollte es ja von einem selber erstellt worden sein. Und hier hakt es bei einigen von uns bereits. Und gut sollte es ja auch sein, also richtig gut.

Dabei ist das Ganze nicht so schwer, und wenn man sich mal überlegt, wieviel Quatsch man in der Schule geschrieben hat, dann ist doch so eine Bewerbung um eine Arbeitsstelle eigentlich ein Klacks, oder? Das ist aber schon etwas länger her, so ungefähr 20 Jahre.

Also heißt es, nun wieder die ganzen wichtigen Punkte für das Bewerbungsschreiben festzuhalten. Dazu nutze ich meine Pinnwand, auf der ich die verschiedenen wichtigen Bereiche der schriftlichen Bewerbung festhalte.

Einige Helferlein für Musterbewerbungen empfehlen die strikte Einhaltung von DIN 5008, in dem der Abstand vom Kopfbereich eines Briefes etc. festgehalten wird. Das mag für einen QM-Spezi (Qualitätsmanagement-Beauftragten) möglicherweise sehr wichtig sein.

Aber in der Praxis ist eher eine insgesamt nette Präsentation wichtig. Diese sollte mich in einem guten Licht erscheinen lassen und möglichst noch besser sein, als die von anderen Mitbewerbern um den Job.

 

Die passende Bewerbung schreiben

 

Wenn ich mich aber etwa als Zeichner,oder Illustrator wie man das heute nennt bewerben will, dann sollte ich doch auch mal dem Personaler einen Einblick in meine Kreativität geben und von der Norm abweichen.

Ich selbst habe mich zuletzt bei einer IT-Firma als Techniker beworben, meine Bewerbungsunterlagen waren dabei auch wichtig, aber das persönliche Gespräch hatte dann die positive Zusage des Unternehmens bewirkt.

Aber eine schöne, vor allem zur ausgeschriebenen Stelle passende Bewerbung sollte einen sehr positiven ersten Eindruck von mir machen. Da schreiben ja auch heute viele, dass die Personalverantwortlichen sich im Internet über ihre Bewerber schlau machen. Das mag sein, doch muss man hier auch warnen, hier entsteht sicher ein falsches Bild bei den meisten der so „gescannten“ Bewerber.

 

Per Internet Bewerber scannen

 

Zum einen ist man im Internet anders als in seiner Arbeitsstelle nicht unbedingt immer professionell unterwegs. Man darf und soll ja auch in seinem sozialen Umfeld beliebt sein, das bedarf häufig einem gewissen Schwung an Komik und Ironie, gerne ist auch schwarzer Humor gesehen. Ein Bewerbungsschreiben ist hier sicher genauer.

Und genau hier scheiden sich auch schon die Kriterien für den Einsteller. Dieser kann häufig nicht erkennen, wie und zu welchem Zweck nun ein Profil im Netz aufgebaut wurde. Bin ich das wirklich? Ich habe mir mal meine Netz-Statistik von Twitter rausgelassen und siehe da, ich habe starke Interessen an WordPress und anderen CMS.

Stimmt schon, aber auch nur ein wenig. Ich benötige das CMS nur, um den Internetauftritt zu gestalten. Mehr auch schon nicht. Wenn man dann aber mal ein paar Artikel schreibt über WordPress Themes od. Plugins, dann wird das gleich in meine „Knowledge-Wolke“ WordPress mit reingepflanzt. Dabei hab ich keine Ahnung, wie WordPress etwa programmiert wird, oder wie man ein Plugin für das Open Source System schreibt.

Bin halt Anwender, und das nun schon ein paar Jahre. Joomla resp. Mambo fand ich auch gut, aber wenn man mehrere Blogs betreiben will, ist WordPress einfacher. Es geht auch viel schneller, seine Seiten aufzubauen. Also ein gutes Beispiel von mir selbst: Was man aus dem Internet auslesen kann, stimmt nicht immer.

Zum anderen kenne ich auch Leute, die sind im Internet richtig cool und haben immer das aktuell angesagte Profil, sind aber dann im echten Leben ziemliche Looser. Dies wird durch eine gewisse Anonymität erreicht, hinter der sich doch einige Personen im Web verstecken. Leider kann man das auch per Ferndiagnose eines Internetprofils nicht definitiv ausschliessen.

Und so zählt dann doch der erste Eindruck im Bewerbungsschreiben. Und so wird dann die Aussortierung bereits bei diesem Dokument beginnen, und das in einigen Fällen sogar rigoros. Da wandert dann beim kleinsten Fehler oder auch nur Verdacht die Bewerbungsmappe gleich mal in die „Return to Sender“ Ablage. Die Firma ist zwar nicht verpflichtet, diese Mappen der Bewerber zurückzusenden, in den meisten Fällen wird dies aber korrekt durchgeführt.

 

Das perfekte Bewerbungsschreiben

 

Wie wird nun ein richtig professionelles Bewerbungsschreiben erstellt?

Dazu habe ich mehrere Artikel in Vorbereitung, die nach und nach hier noch eingestellt werden. Dazu werde ich auch einige Musterbewerbungen als downloadbares PDF anbieten. Also ist meine Liste schon gewachsen und die Pinnwand bereits gut voll. Die Artikel zum Thema Bewerbung werde ich hier in der Kategorie „Schreiben“ einstellen.

Gerne könnt Ihr euch auch den RSS-Feed des Internetauftritts buchen, dann wird kein Artikel mehr übersehen. Nutzt bitte die hier angegeben Bewerbungstipps für Euer personalisiertes Schreiben.

 

Ein lustiges Bewerbungsschreiben

 

…wollte ich aber vorab schon mal einstellen. Für die, die sich wirklich für den Bewerbungspart interessieren: Es dauert noch, Gut Ding braucht Weile. Und da ich ja bekanntlich immer versuche, alles selber zu schreiben, dauert es eben ein paar Tage mehr.

Interessant, dass man das im Internet so einfach machen kann. So ohne Stress im Rücken, ala: „Herr Mustermann, bitte jetzt aber schnell. Um 16 Uhr will ich die Unterlagen fertig haben. Sitzt ja schon einer auf der Strasse, der wartet, Ihren Job zu bekommen“.

Eine lustige Bewerbung wollte ich ja vorstellen, also hier kommt sie:

 

Mike Mustermann

Musterstr.1

80000 Musterstadt (hier muss natürlich die selbsternannte Hauptstadt rein)

An: Firma xy (Diese durch irgendeinen freien Firmennamen ersetzen)

xyStrasse

????? xystadt

Bewerbung um die Stelle „Kommunikation“, die ich zufällig im Internet gelesen habe

Also erstmal bin ich der Meinung, ihre Firma braucht mich.

Ich bin klug und kann überzeugend irgendwelche Dinge frei vortragen. Meine besonderen Fähigkeiten sind im Bereich der Kommunikation.

Hier habe ich bereits erfolgreich an mehreren Wettbewerben teilgenommen und dort nicht ohne einen Grund auch einen guten Platz erreicht (Einmal war ich leider nicht so gut, da war ich aber nicht schuld). Da hatte ich dann meine verbale Kommunikation nicht so im Griff, wie ich es sonst eigentlich schon habe.

Ach ja und eines müssen Sie sich unbedingt auch merken: Ich und vielleicht auch andere haben sich bei ihnen beworben, weil SIE uns brauchen. Als Kommunikationsspezialisten, die wir sind.

Und nicht, weil wir Ihre Firma brauchen. Und so fordere ich SIE hiermit auf, mich einzuladen. Zu einem Treffen unter 4 Augen, wo ich Ihnen auch nochmal alles genau erklären kann, wenn sie noch Fragen haben sollten.

Ach ja und das Finanzielle klären wir dann bei einem Schoppen in ihrer Kantine.

Bitte senden Sie Ihre Antwort an [email protected]

Anm.: Name und Mail von der Redaktion verstümmelt.

 

 

Artikelbild

Das Bild zu diesem Artikel zeigt eine Langnasen-Affenart. Bekanntlich bekommt man ja vom vielen Lügen eine lange Nase. Besser auch im Bewerbungsschreiben keine Lügengeschichten auftischen, sondern bei der Wahrheit bleiben. Der Personalchef wird das sonst recht schnell rausfinden, dazu gibt es ja auch u.a. das persönliche Gespräch mit dem Bewerber und dann ist da auch noch die Probezeit.

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