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Muster-Kündigung Telefon, DSL, TV, Handy, LTE

Entweder steht ein Umzug bevor, oder das Angebot eines anderen Telefonanbieters ist deutlich günstiger als der aktuelle Vertrag. Es gibt viele Gründe, warum der Internet-, Telefon-, TV-, Kabel-, LTE- oder auch Handyanbieter gewechselt werden soll.

 

Kündigung von Telefon, Internet (DSL, LTE), TV (Kabel) und Handy

 

Meist ist man durch eine lange Mindestlaufzeit jedoch sehr lange an eine bestimmte Telekommunikationsgesellschaft gebunden und kann nicht so einfach wechseln. Im Folgenden werden die einzelnen Möglichkeiten detailliert aufgezeigt, die bei der Kündigung des Telefon-, Handy-, Internet-, TV- oder Kabelanbieters beachtet werden sollten.

 

Grundsätzlich sollte man natürlich die Kündigungsfrist beachten. Denn entscheidend für den Kündigungszeitraum ist die Kündigungsfrist, die in den entsprechenden AGB´s des Vertrags vermerkt sind. Jeder Vertrag muss schriftlich via Einschreiben am besten mit Rückschein gekündigt werden.

Eine Kündigung via E-Mail reicht leider nicht aus. Wer zu einem neuen Anbieter wechselt, der sollte außerdem die Mietgeräte wie Router oder Modem, falls vorhanden, im Vorfeld zurückschicken.

Viele Kunden lassen ihren alten Vertrag durch einen Portierungsauftrag kündigen. Über diesen Auftrag wird zum einen die Übernahme der alten Rufnummer zum neuen Vertrag beantragt und zum anderen die Kündigung des alten Vertrags ausgesprochen.

Der Kunde hat aber auch immer die Möglichkeit, seinen alten Vertrag selber zu kündigen. Das hat wiederum den Nachteil, dass der alte Anbieter, die Telefonnummer und die Telefonleitung nicht direkt freigeben muss. Viele Kunden müssen daher wochenlang auf ihren neuen Anschluss warten.

 

Neue Regelungen im Telekommunikationsgesetz

 

Seit 2012 gibt es jedoch neue verbraucherfreundliche Regelungen. In Zukunft können Kunden ihren alten Vertrag ganz normal kündigen, die alte Rufnummer kann dann jedoch direkt mit zum neuen Anbieter genommen werden. Der neue Anbieter muss die Rufnummer innerhalb eines Tages freischalten. Wann diese Regelung jedoch durchgesetzt wird, hängt noch vom Bundespräsidenten ab.

 

Das Sonderkündigungsrecht

 

Das Sonderkündigungsrecht kann dann in Anspruch genommen werden, wenn am neuen Wohnort, der alte Anbieter keinen Anschluss zur Verfügung stellt. Manchmal kann es aber durchaus vorkommen, dass die Grundgebühr vom alten Vertrag noch eine bestimmte Zeit lang bezahlt werden muss. Wenn der Vertrag jedoch ein Sonderkündigungsrecht anbietet, dann hat der Kunde das Recht sich darauf zu beziehen. Daher sollte man sich vor Vertragsabschluss unbedingt mit den AGB´s des Anbieters auseinandersetzen.

 

Außerordentliche Kündigung

 

Zusätzlich zur fristgerechten Kündigungsform am Ende der vereinbarten Mindestvertragslaufzeit, gibt es auch noch die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigungsform. Der Kunde steht jedoch in der Pflicht den außerordentlichen Kündigungsgrund nachzuweisen.

Der Paragraph 28 besteht im Telekommunikations-Kundenschutzverordnung nicht mehr. Dieser hat besagt, dass jeder Kunde seinen Vertrag kündigen darf, wenn sich der Tarif zum Nachteil des Kunden verändert. Wenn sich jedoch heute Tarifbestandteile zum Nachteil verändern, dann sollte man sich zunächst die AGB des Telefon-, Handy-, Internet-, oder TV-Anbieters ansehen.

Denn alle Rechte und Pflichten sind in den AGB´s geregelt. Ein wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung ist jedoch immer Auslegungssache. Ein wichtiger Grund könnte zum Beispiel eine unerhebliche Preiserhöhung sein.

Egal um welchen Grund es sich schlussendlich handelt, bei der außerordentlichen Kündigungsform sollte immer eine Frist von 2 Wochen eingehalten werden. Wirksam ist das Kündigungsschreiben nur, wenn es rechtzeitig abgeschickt wurde.

 

Umzug

 

Wer umzieht, der hat außerdem die Möglichkeit den alten Vertrag mitzunehmen,in dem Fall muss nicht gekündigt werden. Die Formalitäten erledigen in diesem Zusammenhang in der Regel die Telefongesellschaften.

Der Anbieter sollte demnach auf jeden Fall rechtzeitig informiert werden. Bei einem Umzug kann der Vertrag meist nicht gekündigt werden, wenn der Anbieter die gleichen Leistungen am neuen Wohnort erbringen kann.

 

Die Ummeldung im Detail:

Wer seinen aktuellen Vertrag beim Umzug jedoch behalten möchte, der kann innerhalb des gleichen Vorwahlbereichs seine aktuelle Telefonnummer behalten. Für die Anmeldung werden meist Bereitstellungsgebühren fällig.

Die Einrichtungsgebühren können sich auf bis zu 60 Euro belaufen, das variiert jedoch je nach Anbieter und Vertrag. Am besten ist es, sich vorher beim Anbieter zu informieren, welche Gebühren im Falle eines Umzugs anfallen.

 

Kabelanschluss kündigen

 

Für die Kündigung des Kabelanschlusses kann es viele Gründe geben, meist entweder aufgrund eines Umzugs oder wegen des Wechsels auf Satellitenfernsehen. Besonders in einer Mietwohnung gestaltet sich die Kündigung oft sehr schwierig.

Bei einer Mietwohnung wird der Kabelanschluss entweder direkt über die Nebenkosten abgerechnet, oder jeder bezahlt seine eigene Rechnung. Wenn die Kosten des Anschlusses in den Nebenkosten enthalten sind, dann kann der Mieter in der Regel nicht einfach kündigen. Denn hierbei wurde der Vertrag zwischen Kabelanbieter und Vermieter geschlossen.

Wer als Mieter jedoch selber den Vertrag abgeschlossen hat, der kann den Vertrag natürlich fristgerecht kündigen. In der Regel beläuft sich die Kündigungsfrist auf um die 6 Wochen.

 

Musterkündigungen und Vorlagen für die Kündigung eines Telekomanbieters im .pdf Format

 

Beispiel einer Kündigung des Mobilfunkvertrages für das Handy

Abbestellung eines DSL Anschlusses:  Musterkuendigung-DSL-Internet

Hier ist die Vorlage “Kündigung des Telefonanschlusses”: Musterkuendigung-Telefon

Wer bereits LTE hat und dies nun kündigen möchte: Musterkuendigung-LTE

Wer seinen TV-Empfang per Kabel kündigen: Musterkuendigung-Kabelanschluss

 

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